Mediation
Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert auf die Gewährleistung von Vertraulichkeit. Ich schaffe einen geschützten Raum, in dem alles, was im Raum gesagt wird, auch im Raum bleibt. Die Weitergabe von Informationen an andere erfolgt nur nach Absprache mit allen Anwesenden. Dadurch schaffe ich eine Atmosphäre des Vertrauens und der Offenheit.
Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Mediation ist die Allparteilichkeit. Ich interagiere empathisch und ohne Bevorzugung einer bestimmten Partei. Allparteilichkeit verlangt Neutralität auf der Sachebene aber keine Neutralität auf der Beziehungsebene. Ich nehme die Interessen aller Beteiligten ernst und behandele sie respektvoll.
Durch meine Methoden fördere ich nicht nur gute Beziehungen, sondern trage auch zur Entwicklung von individuellen und kollektiven Lösungen bei. Mein Ziel ist es, ein Klima des Verständnisses und der Zusammenarbeit zu schaffen, in dem alle Beteiligten ihre Anliegen und Bedürfnisse äußern können.
Meine Arbeitsweise erzeugt zusätzlich nachhaltige Lerneffekte. Ich setze auf zukunftsweisende und lösungsorientierte Ansätze, die die Konflikt- und Dialogkultur nachhaltig verändern. Indem ich auf Kooperation statt Konfrontation setze, schaffe ich eine konstruktive Konfliktkultur. Konflikte und Krisen betrachte ich als Chance für Wachstum und positive Veränderungen.
Ich arbeite nach dem ALPHA-Modell
Das ALPHA-Modell ist eine Struktur, die in der Mediation verwendet wird, um den Mediationsprozess zu strukturieren und eine effektive Kommunikation zwischen den Konfliktparteien zu ermöglichen. Das Modell besteht aus den folgenden fünf Phasen:
A – Auftrag klären: In dieser Phase wird der Rahmen und das Ziel der Mediation festgelegt. Wir klären Gesprächsregeln, den Ablauf und welche Erwartungen an den Prozess bestehen.
L – Lage klären: In der zweiten Phase geht es um den Einstieg in die Konfliktschilderung. Die Parteien haben die Möglichkeit, ihre Sichtweisen und Interessen darzulegen und zu erklären, wie sie von der Situation betroffen sind.
P – Perspektiven erarbeiten: In dieser Phase werden verschiedene Lösungsmöglichkeiten entwickelt und die Parteien ermutigt, gemeinsam nach kreativen Lösungsansätzen zu suchen. Dabei werden alle Perspektiven und Interessen berücksichtigt. Es wird zum gegenseitigen aktiven zuhören angeleitet
H – Handlungsoptionen entwickeln (Heureka): Nachdem verschiedene Lösungsmöglichkeiten erarbeitet wurden, werden in dieser Phase konkrete Handlungsoptionen entwickelt. Die Parteien legen fest, wie sie ihre Ziele erreichen und welche Schritte sie dafür unternehmen wollen.
A – Abschluss und Vereinbarung: Am Ende der Mediation steht die Vereinbarung. Die Parteien einigen sich auf konkrete Maßnahmen und Verhaltensweisen, die zur Lösung des Konflikts beitragen sollen. Die Vereinbarung wird von allen Beteiligten unterzeichnet und bildet die Grundlage für eine nachhaltige Lösung.